Etappe 1: Salzburg – Zeppezauerhaus

Am 15.6.2017 ging es endlich los. Salzburg – Triest ist unsere zweite große Fernwanderung nach dem Traumpfad München-Venedig 2015.

Nach der traditionellen Verabschiedung in unserer Homebase Moseleck und einer ereignislosen Zugfahrt von Frankfurt nach Salzburg bezogen wir im Gasthof Wastlwirt in Maxglan Quartier. Der Gasthof bietet ein gutes Preis-Leistungsverhältnis (114€ für 5 Personen ohne Frühstück) und liegt zudem strategisch günstig direkt neben der Stiegl-Brauerei!

In der angeschlossenen Stiegl-Brauwelt lässt es sich im Biergarten vortrefflich essen und trinken, bis spät in der Nacht verbrachten wir dort einen Abend voller Vorfreude und gespannter Erwartungen. Eine feine Einstimmung, denn Stiegl-Bier sollte uns auch die nächsten Tage begleiten.

Die erste Etappe, die ob des langen Abends noch etwas schleppend begann, führt erst einmal ca. 10 km durch Salzburg bis nach Glanegg, sehr hübsch am Almhauptkanal entlang. Eine Attraktion ist dabei die Trainingswelle bei Gneis, hier zeigen Surfer ihr Können auf dem Brett – oder im Wasser.

Kurz nach Glanegg wartet mit den Berchtesgadener Alpen dann schon die erste Gebirgsgruppe, die in den nächsten 6 Tagen mit herrlichen Wegen und wunderschönen Ausblicken faszinieren wird.

Da die ursprünglich beschrieben Etappe über die Toni-Lenz-Hütte wegen dort fehlender Übernachtungsmöglichkeiten nicht mehr sinnvoll ist, steigt man von Glanegg aufs Zeppezauerhaus (1663 m).

Wir entschieden uns hier für den einfachen Weg über den Reitsteig, um uns langsam wieder an die Berge zu gewöhnen. Der Anstieg zum Zeppezauerhaus zeigt  schonungslos auf, was in den nächsten Wochen vor einem liegt. Über endlose Treppen größtenteils durch Wald sind ca. 1.300 Höhenmeter zu überwinden, Oberschenkel, Gesäßmuskeln, Waden und Knie melden sich ein erstes Mal – und nicht zum letzten Mal – zu Wort.

Belohnt wird man für die Mühen nach ca. 2h mit einem grandiosen Ausblick vom Untersberg …. und natürlich mit Stiegl.

 

Abend auf dem Zeppezauerhaus. Vor einem liegen 4 Wochen Wanderung, es ist die erste Nacht auf einer Berghütte, man sinkt nach dem Abendessen und dem ein oder anderen Stiegl glücklich ins Bett, freut sich auf den Morgen und schläft so gut wie lange nicht mehr.

Ein Traum und unbezahlbar.

Info zur Route
Bis zur im Wanderführer alternativ vorgeschlagene Übernachtungsmöglichkeit Störhaus wären es vom Zeppezauerhaus (bzw. über den Thomas-Eder-Steig und die Toni-Lenz-Hütte) zusätzliche ca. 3h Gehzeit, was man sich am ersten Wandertag nicht unbedingt zumuten sollte. Uns jedenfalls haben die 5:30 auf der ersten Etappe gereicht.

Impressionen


Übernachtung

ZeppezauerhausZeppezauerhaus
Anfang Mai bis Mitte Oktober geöffnet
14 Betten und 40 Lager

T: +43 662 629862
M: +43 664 5222693
E: office@zeppezauerhaus.com


Tourenprofil



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